Haben Sie sich schon mal gefragt, wieviel der Fluggast neben Ihnen für seinen Sitzplatz bezahlt hat? Fast sicher können Sie dabei nur über eines sein: Bestimmt nicht denselben Preis wie Sie! Denn kaum ein anderer Bereich wird so stark von unterschiedlichen Preisen für die selbe Leistung geprägt, wie das Fliegen.

Die Fluggesellschaften hantieren frei mit Specials und Rabatten, wodurch es passiert, dass die Ticketpreise für ein und den gleichen Flug und Klasse, zwischen ein paar Dutzend und bis hin zu mehreren Hundert Euro variieren können. Ein Blick auf die Flugpreise im Vergleich bestätigt dies sofort. Um das Beste daraus zu machen, sollte man so oft wie möglich nach Schnäppchen gucken. So steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass man besonders günstige  Angebote findet.

Vorsicht gilt jedoch bei irreführende Angeboten der Fluggesellschaften. Oftmals werben die Airlines mit Preisen, die mit dem Endpreis der Buchung gar nicht mehr übereinstimmen. Und dies trotz eines Verbots durch eine EU-Verordnung! Erklären lässt sich das durch die Praxis der Fluggesellschaften, nur ein paar wenige Sitzplätze zu dem beworbenen Niedrigpreis anzubieten. Diese sind jedoch oft schon ausgebucht, ehe die Werbung veröffentlicht wurde. Zudem kommt es auch häufig vor, dass mit einem Niedrigpreis groß geworben wird, während der eigentliche Preis im Kleingedruckten steckt und deutlich höher ausfällt.
Eine weitere Falle besteht in extra Gebühren. Einige Airlines schlagen Kosten für zusätzliche Leistungen wie die Gepäckbeförderung auf. Insbesondere unerfahrene Passagiere können dabei eine böse Überraschung erleben, vor allem wenn es sich um Leistungen handelt, bei denen man davon ausgeht, dass sie ein selbstverständlicher Bestandteil einer Flugbuchung sind. Weiterhin ist es durchaus möglich, dass eine zusätzliche Kreditkartengebühr erhoben wird, auch wenn eine kostenlose Bezahlmöglichkeit für das Flugticket besteht. Beispielsweise kommt es vor, dass man lediglich kostenlos mit einer Visa Electron-Karte bezahlen kann. Diese ist in Deutschland aber kaum verbreitet. Dann muss man beim Bezahlen auf eine andere Kartenart zurückgreifen und doch eine zusätzliche Gebühr entrichten. Das heißt, faktisch steht eine kostenlose Bezahlmöglichkeit zur Verfügung, praktisch ist diese aber kaum zu nutzen.

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