Afrika gehört sicherlich zu den schönsten Urlaubsorten der Welt. Besucher können sich auf faszinierende Strände, atemberaubende Regenwälder, eine vielfältige Fauna, weitreichende Wüstenlandschaften und kulturelle Highlights freuen. Dies ist allerdings nur eine Seite der Medaille. Denn in vielen Ländern beherrschen Kriminalität und Terrorismusanschläge das örtliche Geschehen.

Daher möchten wir Ihnen kurz vorstellen, welche Länder Afrikas Sie als Tourist besser nicht bereisen sollten und welche durchaus, wenn auch mit gewissen Sicherheitsvorkehrungen, für eine Reise geeignet sind.

Allgemeine Infos zum Kontinent Afrika

Die gesundheitlichen Gefahren sind bei Afrika-Reisen besonders hoch. Daher sollten Sie sich grundsätzlich vor der Reise bei Ihrem Arzt erkundigen, welche Impfungen notwendig sind. Vor Krankheiten, gegen die kein Impfschutz besteht, sollten Sie sich immer selbst schützen, beispielsweise ist die HIV-Infektionsrate in Afrika extrem hoch, wie auch die Statistik zeigt:

 

Anteil der HIV-/AIDS-Infizierten an der Bevölkerung ausgewählter Weltregionen 2012
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Afrika ist der zweitgrößte Erdteil nach Asien. Die Ausmaße lassen sich von einem an kleine Länder gewöhnten westlichen Touristen wahrscheinlich gar nicht einschätzen. Darum hier einige grundsätzliche Informationen:

  • Der afrikanische Kontinent erstreckt sich auf ca. 30,3 Millionen km²
  • In Afrika leben inzwischen über eine Milliarde Menschen, Tendenz steigend
  • Es gibt 54 anerkannte afrikanische Staaten
  • 8 weitere Staaten gehören politisch zu Europa (Ceuta, Frankreich Îles Éparses, Kanarische Inseln, Madeira, Mayotte, Melilla, Réunion, und St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha)
  • 3 weitere Staaten sind politisch umstritten (Somaliland, Westsahara und Azawad)

 


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Bevor Sie eine Reise antreten, egal ob nach Afrika oder in ein anderes Land auf der Welt, finden Sie hier noch einige hilfreiche, allgemeine Reisetipps, damit Sie gut vorbereitet in den Urlaub starten können.

Diese Staaten in Afrika sollten Sie nicht bereisen!

Folgende 10 Länder in Afrika sind die unsichersten des Kontinents:

Die Hauptgründe für eine schwierige Sicherheitslage in den afrikanischen Staaten sind Terrorismus, Kriege und Kriminalität, sowie politisch unsichere Zustände. Im Folgenden finden Sie kurze Erläuterungen, warum die einzelnen Länder auch auf längere Sicht noch nicht bereist werden sollten.

Das bedeutet allerdings nicht, dass es nicht noch weitere Länder Afrikas gibt, die eine angespannte Sicherheitslage haben. Diese Situation kann sich auch täglich ändern, da viele Staaten politisch instabil sind. Sie sollten sich daher grundsätzlich vor einer Reise nach Afrika beim Auswärtigen Amt oder der jeweiligen Botschaft erkundigen, wie die aktuelle Lage ist.

Attentate und Piraterie in Somalia


Die Spitzenposition der unsichersten Länder Afrikas nimmt Somalia ein. Das Auswärtige Amt warnt eindringlich vor einer Einreise.

Risiken:

  • Hohes Entführungsrisiko für westliche Staatsangehörige
  • Ausländische Staatsangehörige werden immer wieder Opfer von Mordanschlägen
  • Steigende Zahl von koordinierten Bombenanschlägen und Selbstmordattentaten
  • Bürgerkriegsähnliche Zustände in Teilen Süd- und Zentralsomalias
  • Große Gefahr von Kaperungen und Piratenangriffen auf angrenzenden Gewässern

In Somalia ist auch die Lage für die Einwohner katastrophal. Viele flüchten in das Nachbarland Kenia, wo sich inzwischen das größte Flüchtlingslager der Welt befindet:

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Der Libyen-Konflikt hält an


Eindringlich abgeraten wird auch vor eine Reise nach Libyen. Gerade weil vereinzelt immer wieder bewaffnete Auseinandersetzungen stattfinden, reiht sich der nordafrikanische Staat in die gefährlichsten Länder Afrikas ein. Auch die Wahlen am 7. Juli dieses Jahres konnten die Lage nicht entspannen.

Risiken:

  • Es finden immer noch bewaffnete Auseinandersetzungen statt
  • Hohe Gefahr von „Car-Jacking“ für ausländische Reisende
  • Allgemein hohe Kriminalitätsrate: besonders Raub und Wohnungseinbrüche können Ausländer treffen

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Kämpfe in der Demokratischen Republik Kongo


Besucher der Demokratischen Republik Kongo (D.R.K.) sollten Vorsicht walten lassen. Gerade mit Blick auf die östlichen und nordöstlichen Regionen sollte das Land gemieden werden.

Risiken:

  • Kämpfe zwischen unterschiedlichen Rebellengruppen und Regierungstruppen finden insbesondere in den Provinzen Süd- und Nord-Kivu sowie Orientale statt
  • Bei der Besetzung der Hauptstadt sind Ende 2011 1.000 Insassen des Zentralgefängnisses in Goma ausgebrochen und befinden sich noch immer auf freiem Fuß

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Tschad-Reisen nur in dringenden Fällen antreten


In den letzten Jahren hat sich auch der Tschad als eines der unsichersten Länder Afrikas entpuppt. Hier rät das Auswärtige Amt zu besonderer Vorsicht und der Reise nur, wenn es unbedingt notwendig ist.

Risiken:

  • Kampfhandlungen zwischen Regierungstruppen und tschadischen Rebelleneinheiten besonders im Osten des Landes
  • Hohe Kriminalität und allgemeine Verunsicherung an der Grenze zum Sudan
  • Erhöhte Gefahr von Anschlägen oder Entführungen zur Lösegelderpressung im Osten, Südosten und Norden des Landes

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Sie sollten nur eingeschränkt in die Zentralafrikanische Republik reisen


Mit Ausnahme des Naturschutzgebietes Dzanga-Sangha und der Hauptstadt Bangui zählt auch die Zentralafrikanische Republik zu den bedrohlichen Ländern Afrikas.

Risiken:

  • Gefahr von militärischen Handlungen und Straßenüberfällen
  • Schlechte allgemeine Versorgungslage

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Seien Sie wachsam in Guinea


Bei Reisen nach Guinea ist erhöhte Wachsamkeit geboten. Angesichts der verschobenen Parlamentswahlen und vor dem Hintergrund der innenpolitischen Kontroverse muss verstärkt mit Unmutsbekundungen und Demonstrationen gerechnet werden.

Risiken:

  • Gefahr von gewalttätigen Ausschreitungen
  • Warnhinweis: als Urlauber sollten größere Menschenansammlungen unbedingt gemieden werden

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Die deutsche Botschaft in Nigeria erlässt Teilweisewarnung


Hier sind vor allem militante Gruppen ein Sicherheitsproblem.

Risiken:

  • Gefahr von Bombenanschlägen
  • Angriffe militanter Gruppen vor allem in den Bundesstaaten Yobe und Borno
  • Im Nachbarstaat Niger herrscht Ausnahmezustand, was sich auch auf die Sicherheit in Nigeria auswirkt.

Der Niger ist ebenfalls eines der Länder Afrikas, für die eine Teilreisewarnung besteht. Sie sollten daher eine Reise in dieses Land nach Möglichkeit vermeiden.

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Algerien ist heute durch Terror und Kriminalität gefährdet


Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in Algerien zu erhöhter Vorsicht.

Risiken:

  • Gefahr von Terroranschlägen im Norden und Nordosten des Landes
  • Gefahr von Entführungen in Südalgerien

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Ein Urlaub in Kenia ist nur eingeschränkt zu empfehlen


Kenia ist ebenfalls eines der prekären Länder Afrikas. Die Lage ist vor allem im Grenzgebiet zu Somalia angespannt, da sich die kenianische Regierung an militärischen Operationen gegen die al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias beteiligt.

Risiken:

  • Gefahr von Entführungen und bewaffneten Überfällen in folgenden Landesteilen: Nordprovinz und nördliche Küstenprovinz, in der Küstenregion Malindi, in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen
  • Kritische Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Somalia.

Um einzuschätzen, welche Gebiete Kenias für Touristen geeignet sind, hilft es, sich im Internet zu informieren. Hier können Sie zahlreiche Reiseberichte lesen, die Ihnen die Reiseplanung erleichtern.

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Folgende Länder in Afrika können Sie als Urlaubsziel ins Auge fassen!

Diese 10 Länder Afrikas sind, wenn auch mit Einschränkungen, sicher für Touristen:

Diese Länder sind nach westlichen Maßstäben zwar nicht uneingeschränkt sicher, sind aber, z.T. durch aktive Bemühungen der Regierungen, für Touristen geeignet. Nachfolgend finden Sie kurze Erläuterungen zum jeweiligen Land.

Wichtige Hinweise

Auch wenn ein afrikanisches Land als sicher eingestuft wird, sollten Sie folgende Sicherheitshinweise grundsätzlich beachten:

  • Seien Sie grundsätzlich vorsichtig und wachsam!
  • Halten Sie während Autofahrten Türen und Fenster nach Möglichkeit geschlossen!
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit Nachtfahrten!
  • Sie sollten sich nachts nicht auf den Straßen des Landes aufhalten!
  • Meiden Sie große Menschenansammlungen, z.B. bei Demonstrationen!
  • Am sichersten sind Sie bei professionell organisierten Reisen unterwegs!
  • Die terroristische Gefahr steigt weltweit, daher sollten Sie auch in den Ländern Afrikas besonders aufmerksam sein!


Vor allem die Hauptstadt von Swasiland ist sicher


Im kleinen Staat Swasiland ist die Kriminalitätsrate deutlich niedriger als in den Nachbarländern Mosambik und Südafrika. Selbst Raubdelikte werden in den Stadtzentren von Matsapha, Manzini und Mbabane, der Hauptstadt des Landes, sehr selten verübt.

Kriterien für die Sicherheit:

  • Niedrige Kriminalitätsrate
  • Risiko für Raubüberfälle besonders in den Städten Matsapha, Manzini und Mbabane sehr niedrig

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Ghana-Reisen sind bedeutend sicherer geworden


In den letzten Monaten hat sich die Lage in Ghana sehr entspannt. Im Kontinentalvergleich ist Ghana viel sicherer als die meisten anderen Länder Afrikas. Die landesweite Kriminalitätsrate ist relativ niedrig.

Kriterien für die Sicherheit:

  • Niedrige Kriminalitätsrate

Vor Antritt der Reise sollten allerdings aktuelle Informationen zur Situation eingeholt werden.

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Besuchen Sie die Hauptstadt von Uganda


Uganda ist eines der sichersten Länder Afrikas. Als relativ sicher gelten vor allem die Straßen im Zentrum Kampalas, auf denen sich Besucher selbst nach Einbruch der Dunkelheit aufhalten können.

Kriterien für die Sicherheit:

  • Besonders das Zentrum der Hauptstadt Kampala ist für Touristen sicher

Warnhinweis:

  • Eher gemieden werden sollten die Außenbezirke der Hauptstadt!

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Reisen nach Tunesien gelten als unbedenklich


Weitgehend stabil gilt die Lage insbesondere in der Hauptstadt Tunis und dem gesamten östlichen Küstenbereich einschließlich Djerba. Dies gilt auch für die Sicherheitslage in den meisten Regionen des Landesinneren. Mit Kleinkriminalität ist dennoch zu rechnen.

Kriterien für die Sicherheit:

  • Stabile Lage im gesamten Land für Touristen

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Beim Urlaub in Namibia zählt Ihre Wachsamkeit


Obwohl Namibia eher eines der sicheren Länder Afrikas ist, sind kriminelle Übergriffe nicht ausgeschlossen. Erhöhte Wachsamkeit ist an Geldautomaten und an unbewirtschafteten Rastplätzen gefordert.

Kriterien für die Sicherheit:

  • Es besteht keine Reisewarnung für Namibia

Warnhinweis:

  • Die Kriminalitätsrate ist relativ hoch. Seien Sie daher stets wachsam!

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Demokratische Wahlen machen Flüge nach Gambia sicherer


In Gambia herrscht seit den Präsidentschaftswahlen Ende 2011 eine gespannte innenpolitische Ruhe. Wertsachen sollten nicht sichtbar getragen werden, da Raub und Taschendiebstähle keineswegs auszuschließen sind.

Kriterien für die Sicherheit:

  • Relativ stabile politische Lage

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Keine Reisewarnung für den Urlaub in Togo


Eines der eher sicheren Länder Afrikas ist Togo. Dennoch sollten Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit unterbleiben. Raubüberfälle können nämlich nicht ausgeschlossen werden.

Kriterien für die Sicherheit:

  • Es besteht keine Reisewarnung für Togo

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Wesentlich verbesserte Sicherheitslage in Liberia


Die Sicherheitslage ist seit Ende des Bürgerkrieges insbesondere dank der VN-Friedenstruppe UNMIL unter Kontrolle. Reisen in das Landesinnere sollten dennoch erst nach Absprache mit der deutschen Botschaft oder örtlichen Hilfsorganisationen erfolgen.

Kriterien für die Sicherheit:

  • Relativ stabile innenpolitische Lage

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Reisen nach Südafrika besser mit der Reisegruppe antreten


Obwohl Südafrika eines der sicheren Länder Afrikas ist, gibt es noch einige Probleme, die in diesem Land dringend geregelt werden müssen. Daher erhalten Sie für dieses Land in erster Linie Warnhinweise von uns. Es besteht allerdings keine Reisewarnung für Südafrika.

Allgemeiner Hinweis für den Urlaub in Südafrika:

  • Am sichersten Reisen Sie in Südafrika mit einer Reisegruppe!

Kriterien für die Sicherheit:

  • Es besteht keine Reisewarnung für Südafrika

Warnhinweise:

  • Überdurchschnittliche Kriminalitätsrate
  • Stadtbesichtigungen sollten in organisierter Form stattfinden
  • Folgende Innenstädte sollten gemieden werden: Kapstadt, Johannesburg, Port Elisabeth, Durban und Pretoria

Wie die Statistik zeigt, ist die Kriminalitätsrate für Raubüberfälle in Südafrika allerdings seit Jahren rückläufig:

Raubdelikte in Südafrika
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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Die Unruhen in Ägypten beeinflussen auch den Tourismus


Ägypten, einst sicherer und beliebter Anziehungspunkt für Touristen, zählt nicht mehr uneingeschränkt zu den sichersten Ländern Afrikas. Zuletzt war ein Anstieg von Handtaschenraub und Car-Jacking zu registrieren.

Kriterien für die Sicherheit:

  • Folgende Urlaubsgebiete gelten als sicher: Alexandria, Kairo, die Touristenzentren in Oberägypten (vor allem Assuan, Luxor, Nilkreuzfahrten) und Urlaubsgebiete am Roten Meer (Sharm el Sheikh, Hurghada)

Warnhinweis:

  • Meiden Sie die Region um Sinai, das ägyptisch-libysche Grenzgebiet sowie Überlandfahrten zwischen diesen Gebieten!

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Europa und Afrika sind nicht vergleichbar

Als Tourist müssen Sie sich immer vor Augen führen, dass die Sicherheitsstandards Europas und Afrikas nicht miteinander vergleichbar sind. Die politischen Verhältnisse sind oft angespannt oder unklar. Stammeskriege machen vor allem viele Grenzgebiete unsicher und die zunehmende Radikalisierung weltweit, macht auch vor den Ländern Afrikas nicht halt.

Man muss allerdings betonen, dass sich die Länder zunehmend um die Sicherheit für Touristen bemühen, da diese natürlich eine wertvolle Einnahmequelle für die zum Teil sehr armen Länder darstellen. Und immer mehr Länder setzen auf nachhaltigen Tourismus, der die Umwelt schonen soll (nähere Informationen finden Sie in unserem Artikel „Urlaub von der Industriegesellschaft – Nachhaltiger Tourismus wird immer beliebter„).

Erkundigen Sie sich grundsätzlich vor jeder Afrika-Reise nach den örtlichen Gegebenheiten, der politischen Lage und den medizinischen Vorkehrungen, so dass Sie gut vorbereitet in den Urlaub starten können. Wenn Sie sich dann noch umsichtig verhalten und Reisehinweise nicht ignorieren, werden Sie eine schöne Zeit in einem der schönsten Länder der Welt verbringen. Denn eines darf man nicht vergessen: Afrika hat Naturschauspiele zu bieten, die man nirgendwo anders bewundern kann. Eine Reise lohnt sich also! Und wir wünschen Ihnen einen aufregenden, aber sicheren Urlaub!

Weitere interessante Informationen zum Thema:

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7 Responses to Das sind die unsichersten und sichersten Länder Afrikas

  1. Oliver sagt:

    Zu Namibia : Dieses Land ist m.E. sicherer als Deutschland. Zumindest solange man auf die Nashörner aufpasst. Die sind in jedem Falle der Boss und sollten nicht gereizt werden. Auf diversen fühlte ich mich noch nie unsicher. Aber waren Sie mal nachts in der Nähe des Frankfurter Bahnhofs ??
    Zu Kongo : Ja, die Unruhen nahe Ruanda gibt es noch immer. Aber das ist von Kinshasa in etwa so weit weg wie Syrien von München. Würden Sie also auch nicht nach München ?

  2. Alex sagt:

    Also ich war im März dieses Jahres in Kenia und ich muss sagen, dass ich mich dort sicherer gefühlt habe als in manchen Gegenden Deutschlands. Kenia hatte vor glaub 2-3 Jahren 2 Attentate gehabt und gilt seither als unsicher. Da muss ich aber sagen, dass es in Frankreich mehr Attentate gibt und die Sicherheitsvorkehrungen in Kenia sind auf ein extremes hoch gegangen, so dass man ohne große Probleme in das Land gehen kann (wir konnten z.B. nur in den Supermarkt, nachdem unser Auto geprüft wurde und wir nochmals an einem Metalldetektor uns checken lassen haben).

    Also ich finde, dass Kenia aus dem „nicht hinreisen“ Portfolio herausgenommen werden sollte.

  3. Stephan Schäfer sagt:

    Vielen Dank für Ihre gut recherchierten Informationen.
    Es ist bezeichnend, wie es Ihnen gelungen ist, Worte wie „Terror“ und „Radikalisierung“ in Ihrem Artikel zu verwenden, und gleichzeitig das Wort „Islam“ zu vermeiden.
    Informativer wäre es selbstverständlich, wenn Sie darlegen würden, dass sich der Islam und die Sharia in Afrika ausbreiten wie ein Krebsgeschwür und in den betroffenen Ländern Demokratie, Bürgerrechte, Sicherheit, Freiheit, Gleichheit von Mann und Frau sowie sonstige Errungenschaften der Zivilisation auf dem Rückzug befinden.

  4. Jule Adams sagt:

    Für Reisende, die bisher keine Eindrücke von Südafrika gesammelt haben, ist ihre Reiseempfehlung für dieses Land eine Unverschämtheit!
    Nein, man muss nicht mit einer Reisegruppe reisen!
    Nein, man sollte das Stadtzentrum von Kapstadt auf keinen Fall meiden!
    Dort ist es wunderschön, achtsam sein reicht im Allgemeinen aus um unangenehme Vorfälle zu verhindern und Polizeipräsenz sowie Sicherheitspersonal ist spätestens seit der Fussball-WM hoch.
    Ich habe 9 Monate in Südafrika gelebt und wenn man bei seinem „first trip to Africa“ nicht gerade am ersten Tag und alleine die Townships per Minibustaxi ansteuert (z.B. Soweto oder Khayelitsha), dann muss man zumindestens in Kapstadts Zentrum wenig Bedenken haben!
    Pauschalisierungen wie sie weiter oben zu lesen sind, sind einfach nur falsch!

  5. fly.hm sagt:

    Hallo Hans.

    Ja, Du hast wahrscheinlich (leider) recht, am Ende des Tages ist all diese Angst/ Warnungen ein Pottpuri aus medialer Angstmache, und den Aktivitäten der Rüstungsindustrie. Es ist aber durchaus sehr anspruchsvoll, dass in diesem Artikel „vernünftig“ zu verarbeiten. Wenn Du dazu mehr beizutragen hast, immer gerne ;O

  6. Hans sagt:

    Vielen Dank für die Tips!
    Ich frage mich nur ob bei dem Aspekt der im Artikel beschriebenen Warnung vor der ’stetig steigenden Terrorgefahr ’nicht der ist das die Produktion der dabei verwendeten Waffen und Monition von Industrie und Rüstungsstaaten stammen.
    Vor wem sollte gewarnt werden, vor den Staaten die diese produzieren und damit unbeschreibliche Gewinne machen?

  7. Fred sagt:

    Vielen Dank für den Artikel.
    Aber seit wann ist Syrien ein Staat in Afrika?

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